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Stadtmuseum Aarau
Schlossplatz 23
5000 Aarau

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Vom alten Turm zum Stadtmuseum

Geschichte des Schlösslis und seiner Sammlung.

Vitrine Haushalt
Vitrine Haushalt

Über die Jahrhunderte wurde das Schlössli in Aarau immer wieder um- und angebaut, es diente als Burg, Fabrik, repräsentatives Wohnhaus und schliesslich als Museum. Die Ausstellung „Vom alten Turm zum Stadtmuseum“ zeigt ab dem 30. Oktober die wechselhafte Geschichte dieses Turms nach. Seit genau 70 Jahren ist das Schlössli ein Museum. In der Ausstellung ist daher auch ein kleiner Querschnitt durch die Sammlung mit originellen und schönen, kuriosen und kostbaren Objekten zu sehen.

Verlängert bis 28.3.2010!

Macht des Geldes - Kraft der Aufklärung

4.3.2010-4.4.2010

Die Magie der Bilder
Die Magie der Bilder

In der Krise tritt die Spannung zwischen zwei Systemen offen zu Tage: Der Demokratie auf der einen, den Finanzmärkten auf der anderen Seite. Die Ausstellung fragt nach den Widersprüchen, Unvereinbarkeiten und Abhängigkeiten dieser Systeme. Kann man mit demokratischen Prozessen auf die schnellen, globalen Finanzflüsse reagieren? Steht die aufklärerische Helligkeit im Gegensatz zum verborgenen Geld? Schwächt die Macht des Geldes die Kraft der Aufklärung? Die Ausstellung will diese komplexen Sachverhalte einfach, verständlich und sinnlich darstellen.

Die Ausstellung des Zentrums für Demokratie Aarau findet im Stadtmuseum anlässlich der 2. Aarauer Demokratietage vom 18./19 März 2010 statt (www.zdaaarau.ch). Kurator: Stephan Müller.

Donnerstag, 25.3.2010, 18 Uhr Öffentliche Führung mit dem Kurator Stephan Müller

zeig dich!

Portraits von Aarauer Jugendlichen, 6.11.2009-14.2.2010

Ausstellung im Frachtcontainer vor dem Schlössli

Jugendliche liessen sich in einem Projekt der Mobilen Jugendarbeit Aarau auf der Strasse portraitieren. Die Fotografien von Donata Ettlin werden ergänzt durch Fragen an die Jugendlichen. Was sind ihre Wünschen und Ziele? Was ist ihnen im Leben wichtig? Die Zuordnung von Text und Bild ist dabei nicht eindeutig. Welche Meinung gehört zu welchem Gesicht? Die Ausstellung unterläuft Stereotypen und sensibilisiert für eine differenzierte Betrachtung der Jugendlichen.

Vernissage: Freitag 6.11.2009, 19 Uhr, Stadtmuseum Schlössli Aarau

Eine Zusammenarbeit der Mobilen Jugendkoordination Aarau und des Stadtmuseums Schlössli

Wasser für alle!

28.8. - 15.11.2009 Eine Ausstellung von Helvetas in der Mühle Schlössli

Blick in die Ausstellung Wasser für alle!
Blick in die Ausstellung Wasser für alle!

Ohne Wasser kein Leben.1,1 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wasser wird seit langem übernutzt und verunreinigt. Der Schutz und die gerechte Verteilung des Wassers sind eine der grössten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

Die Ausstellung zeigt die Hintergründe der Wasserkrise und globale Zusammenhänge auf, Lösungen aus der Projektarbeit von Helvetas werden vorgestellt.

Fragen zum eigenen Umgang und Informationen zur Wasserversorgung gestern und heute in Aarau runden die Thematik ab.

Attraktive Angebote für Schulklassen und zahlreiche Veranstaltungen!

Hin und weg / Teil 1: Amerika

24. Oktober 2008 bis 24. Oktober 2009

Ausstellungscontainer
Ausstellungscontainer

«Amerika» stand einst symbolisch für die Verheissung eines besseren Lebens. Tausende mussten im 19. Jahrhundert die Schweiz verlassen, weil sie hier keine Zukunft sahen. Heute hingegen ist die Schweiz zum Hoffnungsland für Migrantinnen und Migranten geworden.

Die Ausstellung zeigt in einem Frachtcontainer Lebensgeschichten vom 19. Jahrhundert bis heute. Auch wenn die Gründe für die Migration ändern, bleibt sich vieles gleich: Die Hoffnung auf ein besseres Leben, die Verletzlichkeit in der Fremde, der lange, oft beschwerliche Weg auf der Suche nach Heimat.

Hin und weg / Teil 2 - Heimat Museum

28. November 2008 bis 24. Oktober 2009

Was ist Heimat?
Was ist Heimat?

Die Suche nach Heimat führt nicht nur in den Heimatort, sondern auch in den Kopf und ins Herz. Denn Heimat ist weit mehr als ein geografischer Bezugspunkt. Heimat ist Geliebtes und Gewohntes, Erinnerungen und Gefühle. Heimat gibt Sicherheit und die Gewissheit, sein Umfeld zu überschauen und zu verstehen. In sieben Thesen nähert sich die Ausstellung dem Heimatbegriff. Heimat erscheint dabei als Baukasten, dessen Teile in einem lebenslangen Prozess erschaffen, verändert und individuell zusammengesetzt werden. 

Was hat Heimat im Museum verloren? Das Stadtmuseum befragt als lokal verankerte Institution Traditionen, zeigt Vertrautes ebenso wie Fremdes und lädt dazu ein, sich mit Heimat auseinanderzusetzen. Heimat soll nicht ausgrenzen, sondern integrieren, Identität und Lebensqualität schaffen.   

Hin und weg, Teil 3: Im Aarau

21.8.2009-24.10.2009

 

Die Stadt ist die Bühne für verschiedenste Lebensformen. Was für die einen heimelig ist, bleibt anderen fremd, wo manche Ruhe suchen, vermissen andere Betriebsamkeit. Das Museum macht die vielfältigen Wünsche an den Lebensraum Stadt sichtbar und eröffnet den Dialog: In welchem Aarau leben Sie? Im Aarau - das sind fünf Interventionen im öffentlichen Raum der Stadt. Kulturschaffende realisieren mit den Menschen vor Ort fünf unterschiedliche Projekte, die auf die unerschiedlichen Bedürfnisse und Wahrnehmung verschiedener Nutzergruppen aufmerksam machen.

City Märt: Passage im Zeitraffer (Bruno Maurer)
Hinter dem Bahnhof: Die Karte im Kopf (Chris Young, Nicole Ackermann, David Widmer)
Graben: Mein Graben (Eliane Bertschi)
Stadtbibliothek: Kommunikation zwischen Buchdeckeln (Alain Schibli)
Aareraum: Tag der geteilten Feuerstellen (Marion Ebert, Jeannine Hangartner, Franziska Schmidlin)
Externe Projektleitung: Kristina Kekic und Sonja Kretz

Eine Dokumentationsstelle im Aussenbereich des Stadtmuseums zeigt die Entstehung und Resultate der fünf Projekte "Im Aarau"

Aargauer oder Zuger Mathematik? Eine Ausstellung zu HarmoS und Demokratie

1.4.2009 - 5.7.2009

Anlässlich der 1. Demokratietage in Aarau fragt die Ausstellung nach: Was ist ein Konkordat zwischen den Kantonen? Wie wird es im „Haus der Kantone“ in Bern erarbeitet? Wie wird über ein Konkordat wie „HarmoS“ demokratisch entschieden? Gibt es vergleichbare demokratische Verfahren in Geschichte und Gegenwart? Die Ausstellung will diese komplexen Sachverhalte für die Besucherin, den Besucher einfach, verständlich und sinnlich darstellen, um am Schluss eine konkrete Frage zu stellen: Wird in Zug eine andere Mathematik gelehrt als im Kanton Aargau? 

Eine Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Demokratie. Idee und Realisation: Stephan Müller

Julies Welt – einfach perfekt

Mehr als Salzteig: Die Erfolgsgeschichten der Julie Landis

25. April bis 12. Oktober 2008

Die Ausstellung zeigte verschiedene Phasen des Schffens von Julie Landis Sager (*1934). Ihre Schriftenmalereien und grafischen Arbeiten der Sechziger- bis Achtzigerjahre für Aargauer Geschäfte und Instiutionen prägten das Orts- und Zeitbild. Neben den in den letzten Jahren entstandenen Kochbüchern und den intensiv gepflegten Tänzen aus aller Welt stehen ihre berühmten Salzteigfiguren im Mittelpunkt der Retrospektive im Stadtmuseum Schlössli Aarau.

Julie Landis-Sager

1934 geboren und mit elf Geschwistern in Gränichen aufgewachsen. Ausbildung zur Schriftenmalerin und Grafikerin in Aarau. 1957 Heirat mit dem Künstler Kapar Landis, Geburt der beiden Töchter. Ein erstes Buch über Salzteigfiguren erschien 1979, später folgten Kinderbücher und seit zehn Jahren Koch- und Gartenbücher. Seit Jahren beschäftigt sich Julie Landis zudem intensiv mit Volkstänzen aus aller Welt.

Aus dem Pressetext:

Mit ihren Salzteigfiguren traf die Schriftenmalerin Julie Landis in den 70er- und 80er-Jahren den Nerv der Zeit. Kreative Hobbys und Bastelkurse fanden regen Zulauf und die einfachen, lieblichen Figuren versprachen ein Stück heile Welt. Neben den in den letzten Jahren entstandenen Kochbüchern und den intensiv gepflegten Tänzen aus aller Welt stehen ihre berühmten Salzteigfiguren im Mittelpunkt der Ausstellung „Julies Welt – einfach perfekt“ im Stadtmuseum Aarau.

Ferdinand Rudolf Hassler

F. R. Hassler (1770–1843), in Aarau geborener Pionier der Vermessung
F. R. Hassler (1770–1843), in Aarau geborener Pionier der Vermessung

«Ferdinand Rudolf Hassler –
Schweizer Pionier für die Vermessung, Kartierung und die Masse der USA».

24. August bis 7. Oktober 2007

Die Ausstellung ist dem Lebenswerk des 1770 in Aarau geborenen Geodäten, Metrologen und Mathematikers Ferdinand Rudolf Hassler gewidmet. Dieser war zur Zeit der Helvetik mit der Landesvermessung der Schweiz betraut; nach dem Zusammenbruch der Helvetischen Republik wanderte er nach Amerika aus. Dort wurde er 1807 von US-Präsident Jefferson mit der Errichtung des US Coast Surveys beauftragt. Aus dem späteren US Coast & Geodetic Survey entwickelte sich schliesslich die heutige US National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), die dieses Jahr ihr 200-jähriges Jubiläum feiern
kann.

Teil der NOAA ist der National Geodetic Survey. Seine Aufgabe ist vergleichbar mit derjenigen des Bundesamts für Landestopografie (swisstopo).

Hassler hatte bei seiner Überfahrt nach Amerika einen «Komitee-Meter», eine Kopie des sogenannten «Mètre des Archives» aus Paris, in seinem Gepäck; man kann sagen, Hassler habe den Meter nach Amerika gebracht.